Dorfschmiede mit Lufthammer


 

 

 

 

 

 

Alles was in einer Schmiede benötigt wird, ist hier zu besichtigen.  Das  offene Feuer „die Esse“.

Mit einem großen, manuell betriebenen Blasebalg wird das Feuer so richtig heiß gemacht. Auf einem Amboss wird mit einem Hammer das Eisenstück bearbeitet solange es glüht. Hat es die richtige Form, kommt das Werkstück zur Abkühlung in ein Wasserbad.

Aber es gibt auch eine Werkbank mit zwei großen Schraubstöcken und eine handbetriebene Standbohrmaschine, sowie weitere in der Schmiede benötigte Werkzeuge .

Hier werden die Eisenbeschläge für Holzräder gearbeitet, beispielsweise für die Räder der Holzschubkarren, die nebenan in der Stellmacherei hergestellt werden. Aber die Schmiede stellen auch landwirtschaftliches Gerät wie Egge oder Pflug her oder Hufeisen und Türscharniere.

Alle entsprechenden Reparaturen für das Museumsdorf und das rollende Museum werden ebenfalls hier getätigt.

 

 

Im Anbau links von der Schmiede ist ein Lufthammer, der von einer Emder Werft stammt, untergebracht. Er wird von einem Dieselmotor aus einem Emder Luftschutzbunker angetrieben und ermöglicht kräfteschonendes Formen glühender Eisenteile.